Ereignisse am Stand des Väteraufbruchs am Donnerstag, 2. Mai 2013

Angebote für Kinder

Am Stand des Väteraufbruchs findet Ihr alles für ein buntes Armband, ein spannendes Kästchen mit Schätzen und ein wenig Farbe für ein lustiges Gesicht. Und wer dann noch traurig guckt, dem drücken wir ein Tönchen aus der Clownsnase. Herzlich willkommen, Kinder jeden Alters! 


Menschen im Gespräch mit Kirchentagsteilnehmern:

14:00 Uhr  Engagement der Trennungsväter für eine moderne Väterpolitik? 
                   Rüdiger Meyer-Spelbrink, Bundesgeschäftsführer

http://www.vaeterpolitik.de

Vatersein ist heute immer noch nicht selbstverständlich, wie die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes immer wieder verdeutlicht hat. So wurde die Regelung für nichteheliche Väter, die Ausgrenzung leiblicher Väter gegenüber den rechtlichen Vätern und zahlreiche Umgangsausschlüsse als Menschenrechtsverletzung beschrieben. Wir brauchen eine starke Väterpolitik, damit sich die Voraussetzungen für eine gelebte Vaterschaft deutlich verbessern. Die Trennungsthemen sind nur ein kleiner Ausschnitt vieler anderer Brennpunkte. Die Elternzeit für Väter sollte sich nicht nur auf 2 Monate beschränken, wir brauchen eine gleiche Teilhabe an der Erziehung und Sorge durch Mütter und Väter. Männer wollen ihr Vatersein auch ausleben können, dazu brauchen sie die nötige Zeit. Teilzeitarbeit könnte Abhilfe schaffen, aber welcher Arbeitgeber ist darauf eingerichtet?   


16:00 Uhr Mediation - eine Ausbildung zur Mediation                 
                 Sybille Vosberg, Fachanwältin und Mediatorin der Kanzlei Kreidekreise

http://www.kreidekreise.de/mediation/vorteile-einer-mediation.html

Welche Vorteile bietet Mediation?

Autonomie

Mit dem Konfliktpartner kann eine passende Lösung erzielt werden. Im Gegenzug dazu steht ein gerichtliches Urteil. Das »gute Recht« gleicht selten dem mittels Urteil zugesprochenem Recht. Die Mediation ist zukunftsorientiert. Gemeinsam mit dem Partner können Lösungen, die künftig »passen« sollen, »geschneidert« werden. Im Gegensatz dazu steht ein Gerichtsverfahren, indem der Richter allein bestimmt.

Zeitersparnis

Das Mediationsverfahren ist ergebnisorientiert. Die gemeinsame Lösungsfindung in einer Mediation ist wesentlich schneller als ein gerichtliches Verfahren. Im Bereich der Wirtschaftsmediation kann innerhalb einer Woche ein Ergebnis erzielt werden. Die Familienmediation bietet ebenso den Zeitvorteil, hier wird für eine Mediation ein Zeitraum ca. drei Monaten angeraten, da die Konflikte meist tiefliegender sind. Gerichtsverfahren dauern oft ein Jahr.

Kostenersparnis

Bei hohen Streitwerten (Scheidung) oder vielen Angelegenheiten (Zugewinn, Unterhalt und Umgang) ist die Mediation kostengünstiger, weil die Gebühren für das Gerichtsverfahren, die Kosten für die nächste Instanz oder die Kosten für den zweiten Prozessanwalt gespart werden können.

Eine Familienmediation dauert 3 bis 10 h. Eine Stunde kostet 119 EUR. Selbst bei zehn Stunden bleibt eine Ersparnis. Natürlich vorausgesetzt, die Mediation ist erfolgreich.

Erhöhung der Lebensqualität

Dieser Faktor lässt sich weder in Geld noch in Zeit ermitteln. Durch Mediation kommt die Streitigkeit schnell vom Tisch. Die Beziehung kann bewahrt und künftige Konflikte können oft selbst bewältigen werden. Nebenprodukt der Mediation sind z.B. Kenntnisse des positiven Konfliktmanagements und neue Kommunikationsformen.